Irgendwie ist es komisch in Deutschland. Alle regen sich auf, aber dagegen unternehmen tut niemand was. Jetzt steigen wie jedes Jahr die Energiepreise und über alle Parteigrenzen hinweg gibt es Beschwerden, dass diese Erhöhungen mit nichts gerechtfertigt werden können.
Aber wenn es nun mal ein "quasi" Monopol auf eine Ware gibt und man nichts dagegen unternimmt, dann muss man auch mit den Folgen leben können und auf Populismus verzichten.
Es ist doch wie an der Tankstelle. Einer macht den Anfang (wird wahrscheinlich in irgendein Hinterzimmer ausgelost) und die anderen ziehen nach. Die Einen dieses Jahr und die Anderen nächstes Jahr. Denn wenn nicht, würden sie ja nur noch mehr Kunden bekommen und wer will das schon.
Das Einzige was wir von unseren Regierungsvertreter dann zu hören bekommen: Wechseln sie doch ihren Anbieter.
Genau, von Einen der jetzt erhöht, zu einem Anderen der demnächst erhöht.
Solange man nicht richtige Wertschöpfung bei den Konzernen betreibt und nur Kosten erhebt, die die Allgemeinheit zu tragen hat, wird sich an diesem Prinzip auch nichts ändern.
Wenn man die Gewinne direkt abschöpfen würde und dann wieder der Allgemeinheit in Form von besserer Schulbildung, Kinderbetreuung, Straßen usw. zur Verfügung stellt, könnte man etwas erreichen.
Und mit Gewinn meine ich das, was sich der Einzelne zum Schluss in die Tasche stecken.
Aber wer will sich schon seine goldene Zukunft (Gegenwart) verbauen. Denn schauen wir doch mal wie viele aktive und ehemalige Politiker im Vorstand oder Geschäftsleitung von Stromfirmen beschäftigt sind. Bestes Beispiel, ein ehemaliger Kanzler dieser Republik.
Bald wir Strom und Verkehr ein Luxus Artikel sein und das nur weil einige heute nicht den Hals voll genug bekommen können.
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